175 Jahre Geislinger Steige SW

Stand: 16.02.2026

175 Jahre Geislinger Steige

 

Es freut uns sehr, dass Sie unsere Erinnerungen an dieses besondere Jubiläum teilen möchten. An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen alle Abbildungen in einem klassischen, zeitlosen Schwarz-Weiß. Sollten Sie jedoch die lebendige Farbigkeit bevorzugen, laden wir Sie herzlich ein, hier zu klicken:

Führerstandsmitfahrt

 

Einer der Hauptdarsteller dieses Festwochenendes war zweifellos der „Rote Brummer“ von DB Regio Baden-Württemberg.

Zwar stand er etwas im Schatten der großen Dampfrösser, doch für viele Eisenbahnliebhaber entfaltete er mit seinen Fahrten zwischen Göppingen und Geislingen einen ganz eigenen Zauber. Mit dem Flair der 60er Jahre, einem weiten Rundumblick, klappbaren Sitzen und dem unverwechselbaren Brummen der beiden Dieselmotoren versprühte er nostalgischen Charme.

Die Überraschung war groß, als wir diesen nicht angekündigten Schienenbus am Bahnhof Göppingen entdeckten – und noch größer, als wir die Gelegenheit bekamen, mitzufahren.

Vielleicht erinner sich der eine oder andere noch an unsere General-/Jahreshauptversammlungen in Pasewalk 2010, and die Rückfahrt mit einem MAN VT zurück nach Berlin-Lichtenberg, an die Hafenrundfahrt in Hamburg 2016, Die „Tour de Ruhr” – Duisburg 2019, oder an die Fahrt über das Markersbacher Viadukt, Annaberg-Buchholz 2023. Auch da waren wir mit „Roten Brummern“ oder Artverwandten Schienenbussen unterwegs.

Der liebevoll gepflegte VT98 (798 652-4) war als Verstärker im Einsatz und ließ mit seinem Auftritt auch die Eisenbahner entlang der Filstal-Magistrale am großen Jubiläum „175 Jahre Geislinger Steige“ teilhaben.

In der rechten Spalte einige Impressionen von der Strecke aus dem hinteren Führerstand: die Ausfahrt aus Göppingen, die Durchfahrt durch den Bahnhof Süßen, Geislingen West mit den Gleiseinrichtungen für den Schiebebetrieb, die Fahrt durch das markante Hufeisen und schließlich die Ankunft in Geislingen.

Diese Aufnahmen sollen Sie inspirieren – vielleicht für Ihren nächsten Besuch, sei es zu den Märklintagen oder zur Jahreshauptversammlung der Ehrenlokführer 2026 im Ländle, in der Stauferstadt Göppingen.

Ich taufe dich auf den Namen „Geislingen an der Steige” …

Ein Stadler Flirt ET 5.12 / MEX 16 der Bahngesellschaft „Arverio“ erhielt feierlich seinen Namen – getauft mit dem klaren Wasser der nahegelegenen Knoll-Quelle. Die ehrenvollen Taufpaten waren Oberbürgermeister Dehmer, Fabian Amini, CEO von Arverio, sowie Verkehrsminister Hermann. Wolfrad Bächle war nicht dabei. Ich glaube, er hätte folgendes gesagt: „Ich wünsche Dir allzeit gute Fahrt und immer eine Hand voll Punktkontakte unter dem Schleifer …

Mit dem Dampf-Sonderzug über die Steilstrecke

 

Dampf – ein Element, das zieht, fasziniert und die Herzen von Eisenbahnliebhabern höherschlagen lässt. Bei Bahn-Jubiläen dürfen Dampfloks einfach nicht fehlen.

Zum 175-jährigen Bestehen der Geislinger Steige ließen sich die 58 311 des Vereins Ulmer Eisenbahnfreunde e.V. und die 97 501 der ZHL – Freunde der Zahnradbahn Honau-Lichtenstein e.V. aus Reutlingen nicht lange bitten. Heute präsentierte sich die 58er übrigens als 58 504, geschmückt mit länderbahntypischen Stirnlampen. Zwei elegante Reisezüge warteten auf ihre Fahrgäste: einer mit württembergischen Personenwagen vom Kuckucksbähnel, der andere aus Donnerbüchsen zusammengestellt.

Die einst mehrfach modernisierte 1020.10 der Österreichischen Bundesbahnen, heute als re-germanisierte E94 088 im Dienst der Elektrischen Zugförderung Württemberg unterwegs, unterstützte als Schiebelok und übernahm einige der Talfahrten.

Zur Mittagszeit fuhren zwei Züge parallel: Wir saßen im Zug der 58er mit den württembergischen Wagen, die 97er zog mit den Donnerbüchsen und der 1020 als Schiebelok auf dem Nachbargleis. Meinen Platz auf der Bühne gleich hinter dem Tender musste ich während der gesamten Bergfahrt tapfer verteidigen.

Ein Pfiff der 97, eine Antwort von hinten von der 1020, dann auch ein Pfiff von unserer 58. Regler auf, Zylinder entwässern, und nach der Weiche in der Ausfahrt beschleunigte die Lok, um mit Schwung in die Steigung einzufahren. Wie im Harz bei der bergseitigen Ausfahrt aus dem Bahnhof Steinerne Renne. Kräftige Dampfschläge, satter Dreizylinder-Sound, der Geruch von Kohle und Dampf, dazu Ruß im Haar, Brandlöcher im Hemd – eine Fahrt voller Sinneseindrücke.

Die Steige ist für Gleiswechselbetrieb ausgerüstet. Der andere Zug mit der 97er folgte auf dem linken Gleis. Mal ließ sich die eine, mal die andere Fuhre zurückfallen, um dann wieder zu überholen. Welch ein Spektakel! Wie immer säumten zahlreiche Fotografen und Filmer die Hänge.

Doch dann stoppte uns das rotzeigende Einfahrtsignal von Amstetten, während links das Signal grün zeigte. Die 97er zog vorbei. Schelmisch winkten die anderen, und die 1020er war schnell außer Sicht.

Damit fand die Parallelfahrt leider ein vorzeitiges Ende. Schade! Hat da etwa jemand im Stellwerk gepennt? Nein, das musste nicht so sein. Vielleicht war nur ein Flachstecker am Decoder des Signals gebrochen. Es ist einfach so, immer wenn es darauf ankommt! Ich weiß, wovon ich spreche…

In Amstetten angekommen, spürten die meisten von uns eine unerwartete Leere – es fehlte an lebendigem Programm und verlockenden Angeboten der örtlichen Gastronomie. Die Stadt schien sich fast unsichtbar zu machen. Am Bahnhof herrschte gähnende Stille, kein Mensch weit und breit. Doch dank Google Maps entdeckten wir schließlich eine Pizzeria, etwas abseits vom Bahnhof. Hier empfing uns aufmerksames, freundliches Personal – ein idealer Ort für die wohlverdiente Mittagsbaus und äbbes z’ muffla.

Auf der Rückfahrt suchte ich mir einen Platz im Wagen. Hier fühlte ich mich sicherer als auf einer der überfüllten Bühnen. Die Kamera sollte schließlich auch unversehrt bleiben. Leider ist die Fahrt durch den Steilstreckenabschnitt nicht so lang, sodass wir schon bald in Geislingen wieder aussteigen mussten.

Hier auf dem Bahnsteig ging es richtig rund – das Fest nahm vermutlich erst so richtig Fahrt auf. Katrin und Frieder wollten noch eine Weile in der Menge baden und tauchten tief ins bunte Treiben ein.

Danach besuchten sie im Stadtmuseum die Modellbahnausstellung. Dort präsentierten sich eine H0-Anlage mit dem Thema „Geistige Steige“ und die bekannte Spur-Z-Anlage „Bahnhof Geislingen“, eine für Märklin gebaute Messeanlage. Den ausführlichen Bericht von Katrin und Frieder finden Sie im NFS 3-2024. Den Link dazu finden Sie unten auf dieser Seite, in der rechten Spalte.

Uns Älteren machte der Trubel ein wenig zu schaffen. So entschieden wir uns für die Rückfahrt nach Göppingen – mit dem Schienenbus, dem Ehrenlokführer-Feierabend entgegen. A gscheits Bier vielleicht noch, so als kaiserlicher Abschluss …

 

 

Die Aufnahmen aus Geislingen fangen den Moment ein, in dem der erste Dampfzug am Vormittag kraftvoll ausfährt.

Die Bilder aus Amstetten hingegen zeigen den Zug mit der markanten 97er-Lok, gefolgt von den charakteristischen Donnerbüchsen aus den dreißiger Jahren und der 1020 am Schluss, nach der Parallelfahrt zur Mittagszeit.

Zum Ende präsentiert sich die Zahnradlok 97 501 noch einmal am Hausbahnsteig in Geislingen.

Auch dabei – die schönste Ellok der Deutschen Bundesbahn

 

Die Vorserien-Schnellfahrlokomotive E03 001 der Deutschen Bundesbahn durfte natürlich nicht fehlen. Mit vier Avmh-Schnellzugwagen fuhr sie zweimal am Tag zwischen Stuttgart und Ulm und zurück, jeweils mit Halt in Plochingen und Geislingen.

Diese elegante Garnitur weckte Erinnerungen an die Glanzzeiten der Bundesbahn: schnell, pünktlich, komfortabel und zuverlässig.

Über viele Jahre hinweg zogen die Serienlokomotiven der Baureihe 103 die prestigeträchtigen TEE-Züge, Intercitys und weitere hochwertige Reisezüge über die Steige. Die E03 ein unsterbliches Symbol für technische Meisterleistung.

Kleine Fahrzeugschau beim Alb-Bähnle

 

Zum 175-jährigen Jubiläum der Geislinger Steige präsentierten die Ulmer Eisenbahnfreunde in Amstetten eine charmante, kleine Fahrzeugschau. Ein wahrer Besuchermagnet war dabei die betriebsfähige Schmalspur-Dampflok 99 7203, die mit ihrem nostalgischen Flair die Herzen der Eisenbahnliebhaber höherschlagen ließ.

Das Alb-Bähnle schlängelt sich über die nur 5,7 Kilometer lange, 1000 Millimeter schmale Spur von Amstetten nach Oppingen. Die Fahrt mit dem Dampfzug dauert knapp eine halbe Stunde und bietet eine reizvolle Zeitreise durch die malerische Landschaft. Je nach Einsatz rollt die Bahn entweder mit Diesel- oder mit der historischen Dampflok 99 7203.

Diese Lokomotive wurde im Jahr 1904 von Borsig im Auftrag der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahn gebaut. Ihr ursprüngliches Einsatzgebiet war die Schmalspurbahn von Mosbach nach Mudau, wo die eleganten C-Kuppler bis zu ihrer Ablösung durch die bekannten DB-Diesellokomotiven der Baureihe V52 im Jahr 1964 zuverlässig ihren Dienst taten.

Alle vier Dampfloks dieser Baureihe sind bis heute erhalten geblieben. Die 99 7203 gelangte 1986 als Dauerleihgabe zum Verein der Ulmer Eisenbahnfreunde e.V., Sektion Alb-Bähnle Amstetten-Oppingen. Seitdem schnauft die kleine Lok an ausgewählten Tagen auf der heutigen Museumsbahn zwischen Amstetten und Oppingen und lässt die Geschichte lebendig werden.

Die landschaftlich reizvolle Strecke wurde um 1900 eröffnet und verband Laichingen sowie Oppingen mit dem Netz der Staatsbahn. Der planmäßige Personenverkehr endete im Jahr 1985, doch die Erinnerung an diese Zeit lebt in der Museumsbahn weiter.

Wer tiefer in die Geschichte dieser Lokomotiven und der Strecke Mosbach–Mudau eintauchen möchte, dem sei der Aufsatz von Alexander Neumann „99 7201–7204 – Vier Dampfloks begehen ihren Hundertsten” empfohlen. Den Link finden Sie am Ende dieser Seite in der linken Spalte.

Das 0m-Modell der Dampflok 99 7204

 

Gerhard Peter, Redakteur der MIBA, berichtete im Neuheiten-Report 2024 über das Modell der Firma Schnellenkamp:

„Das Meterspurprogramm erhält mit der 99 7204, die auf der Strecke Mosbach-Mudau mit drei Schwestermaschinen unterwegs war, Zuwachs. Die beim Albbähnle erhaltene Museumslok wird in mehreren Versionen hergestellt und (…) in diesem Jahr zur Auslieferung gelangen. Angetrieben wird das die Schmalspurtenderlok von einem Maxon-Motor, für die originalen Betriebsgeräusche der Museumslok sorgt ein Uhlenbrock-Sounddecoder.“

Ein Jahr später hatten Wolfgang und ich die Gelegenheit, das Modell auf dem Diorama „Laufstall Tssd” des MIBA-Chefredakteurs Martin Knaden auf der Veranstaltung „Dampf unter dem Wasserturm” bei der Modellbahnfirma KM1 bewundern.

Am Abend schließlich durfte ich die elegante Lok bei einem Mosbacher Modellbahner sogar selbst in die Hand nehmen – ein Moment, der die Faszination für dieses filigrane Meisterwerk noch einmal erlebbar machte.

Sommerfest am Wasserturm

 

Einmal im Jahr versammelt sich in Lauingen, am Fuße des ehrwürdigen Wasserturms, eine ganz besondere Gemeinschaft: Liebhaber dampfender Maschinen und begeisterte Anhänger großer Modellbahnen finden sich bei der renommierten Modellbahnfirma KM1 zusammen. Es ist ein Kreis, klein und vertraut, in dem man sich persönlich kennt – fast wie eine Familie, die ihre Leidenschaft teilt. Auch die Redakteure der führenden Fachzeitschriften sind stets mit von der Partie, und an diesem Wochenende darf natürlich auch Hagen nicht fehlen, der im Dienste der Gastgeber mit Herz und Seele im Einsatz gewesen ist.

Doch wer oder was verbirgt sich eigentlich hinter dem Namen KM1?

Gegründet wurde KM1 erst im Jahr 2003 von Andreas Krug. Der vollständige Firmenname lautet KM1 Modellbau e.K., und das Unternehmen hat seinen Sitz in Lauingen an der Donau, zwischen Ulm und Donauwörth.

KM1 steht für Modellbahnen von außergewöhnlicher Qualität – hier entstehen Fahrzeuge, Gleise und Zubehör in Spur 1, der sogenannten Königsspur. Als Marktführer in diesem Segment hat sich KM1 einen Namen gemacht. „Modellbahnen von Modellbahnern“ lautet das Motto, und genau das spürt man, wenn man die großen aber filigranen Züge über die Gleise rollen sieht: eine Leidenschaft, die in jedem Detail lebendig wird.

Dampfmaschinen zum Anfassen

 

Dampfwalzen und ein dampfbetriebenes Lokomobil verliehen dem Außengelände der Firma einen Hauch vergangener Zeiten. Wer wollte, konnte auf dem Anhänger des Lokomobils Platz nehmen und eine Fahrt bis in die Straßen der Innenstadt von Lauingen genießen. Die Eintrittskarte KM1 diente dabei als Fahrkarte. Doch am Nachmittag des zweiten Tages der Veranstaltung nutzten nur noch wenige Gäste dieses verlockende Angebot – die Hitze war einfach zu drückend. Die Sonne brannte gnadenlos auf Lauingen herab, sodass sich die meisten Besucher lieber unter Deck aufhielten oder dort, wo kühle Getränke warteten.

Die Zugmaschine war der Dampftraktor „Maxima“, umgebaut aus einer Dampfwalze der John Fowler Co. aus Leeds, England.

Spur 0 und Spur 1 – Träume in den Hallen von KM1

 

Man hätte das ganze Wochenende hier verbringen sollen, mit Kamera, Stativ und – ja, vor allem – mit viel Geld in der Tasche…

Die Kamera hatte ich zwar dabei, doch das Stativ fehlte leider. So kann ich euch nur eine kleine Auswahl an Bildern zeigen.

Stellvertretend für all die beeindruckenden Arbeiten präsentiere ich Motive von der Anlage „Gerstetten“ mit den detailverliebten Gebäuden von KM1, der Anlage „Rudolf 2“ von Ruud Hendriks sowie das Spur-0-Diorama „Laufstall“ von Martin Knaden und Anlagen von weiterern Ausstellern. Herr Knaden führte uns auf faszinierende Weise den Aufschemelvorgang an einer perfekt gestalteten und technisch anspruchsvollen Rollbockgrube vor. Der „Laufstall“ hinterließ einen bleibenden Eindruck!

Und dann der KM1-Shop: Lokomotiven, Wagen, Gleise, Zubehör… Man muss sich wirklich Zeit nehmen, um all die Schätze zu bestaunen. In einer Vitrine entdeckte ich die 01 1100 und wurde fast schwach. „Die hätte ich gern“, murmelte ich. „Soll ich den Verkäufer holen?“, fragte Wolfgang. „Nein, besser nicht“, antwortete ich, „sonst muss ich zu Hause ausziehen, endgültig!“ Wolfgang grinste nur und meinte: „Überleg es dir – der Preis für die Lok ist doch fair, und eine Scheidung ist auch gar nicht so teuer…“

Ihr merkt schon: Hier waren wieder die richtigen Leute unterwegs!

In Lauingen tummelten sich auch die Marktbegleiter, und siehe da: Ein Handmuster des „Roten Pfeils“ von Märklin erregte sogleich meine Aufmerksamkeit – eine Neuheit, 2025 angekündigt.

Wassernehmen bei der „Schättere”

 

An diesem Wochenende registrierte man bundesweit die höchsten Temperaturen. Hier in Baden-Württemberg so knapp unter 40 Grad Celsius. Kein Wunder, dass Wolfgang und ich auf der Rückreise nach Mosbach einen Zwischenhalt zum Wassernehmen einlegen mussten. Da bot sich der Bahnhof Neresheim an, verfügt dieser doch über die geeignete Infrastruktur, will sagen, über ein Bahnhofsrestaurant mit Biergarten.

Einst führte hier die Härtsfeldbahn entlang, eine meterspurige Nebenbahn, die 1901 eröffnet wurde und Aalen in Württemberg mit Dillingen an der Donau in Bayern verband. Rund 56 Kilometer lang, verband sie einst zwei Welten, bevor sie 1972 stillgelegt und vier Jahre später vollständig abgebaut wurde.

Die Geschichte des Vereins Härtsfelder Museumsbahn e.V. begann 1984. 1996 startete der Wiederaufbau der Bahnstrecke von Neresheim bis zum Härtsfeldsee. Seit 2021 schnauft hier wieder ein Zug über die Schienen – wenn auch nur auf einem kleinen Abschnitt der einstigen Strecke, die die Einheimischen liebevoll „Schättere“ nennen.

Während wir im Biergarten unsere Vorräte auffüllten, erlebten wir an diesem Tag ein kleines Spektakel: Das Härtsfeld-Krokodil rollte heran, gezogen von einer Diesel-Gelenklok, begleitet von einem gemischten Personenzug und dem Triebwagen T33, einem Hanseat, der früher auf der Kleinbahn Bremen-Tarmstedt unterwegs war.

Das Härtsfeld-Krokodil, gebaut 1954 von der Firma Jung in Jungenthal für den Export, fand nach Einsätzen im Ausland 2005 bei den Härtsfelder Museumsbahnern ein neues Zuhause. Die als D4 bezeichnete Lok trägt hier den Namen „Jumbo“ – ein „kleiner Gigant”, der die Geschichte der Bahn lebendig halten soll.

Zu guter Letzt

 

Ja, nach diesem letzten Aufenthalt führte uns unsere Reise zurück nach Mosbach – und damit fand ein wundervolles Wochenende im Ländle seinen Abschluss.

Zu Beginn erkundeten wir das Märklineum, tauchten ein in geheimnisvolle Pfade, die uns zur Steilstrecke führten, und setzten unsere Fahrt fort nach Amstetten und zum Bahnhof Gerstetten. Höhepunkt war das große Fest zum 175-jährigen Jubiläum der Geislinger Steige. Am folgenden Tag stand vormittags der offizielle Teil auf dem Programm: die Vorstandssitzung, gefolgt von den gerade beschriebenen Zielen – KM1 in Lauingen und die Schättere in Neresheim.

Zum Abschluss möchte ich euch eine kleine Anregung mit auf den Weg geben: Plant doch einmal eine Reise in diese bezaubernde Region und erlebt die Veranstaltung von KM1 – „Dampf unter dem Wasserturm“. Besucht die Schättere und lasst euch anschließend vom Eisenbahnmuseum in Nördlingen verzaubern.

 

Ulrich, Wolfgang, herzlichen Dank für eure Mühen und Gastfreundschaft!